Ans Ziel
Warum gegen Wellen kämpfen, wenn man lernen kann zu segeln?
© Vidar Nordli-Mathisen, Unsplash
Coaching

Warum gegen Wellen kämpfen, wenn man lernen kann zu segeln?

5. September 2025 Mailin Drenkard 3 Min. Lesezeit

Meine Reise durch die Coaching-Ausbildung bei AZ

Manche Reisen beginnen nicht mit einem Koffer, sondern mit einer Entscheidung.

Meine begann mit dem Wunsch, Menschen nicht nur zuzuhören, sondern sie wirksam begleiten zu können. Also bin ich in See gestochen – Richtung Persönlichkeitsentwicklung. Mein Ziel? Ganz klar: Ans Ziel.

Eine Coaching-Ausbildung also. Das mag anfangs ein bisschen nach Flipchart, Fragetechnik und viel Kopfnicken klingen. Was ich bekam: Tiefe. Echtheit. Entwicklung. Und einen Kapitän namens Andreas Zaiß, der uns mit einer beeindruckenden Ruhe durch jede emotionale Welle gesteuert hat.

Heute weiß ich: Wer andere sicher begleiten will, muss selbst schwimmen können. Oder paddeln. Oder segeln. Oder zumindest nicht untergehen – ganz besonders dann nicht, wenn’s mal stürmisch wird.

Dafür bietet die Coaching-Ausbildung am wunderschönen Bodensee die ideale Möglichkeit – ein Ort, an dem nicht nur Boote in Bewegung kommen, sondern auch Menschen.

Hier kommt mein ganz persönlicher Logbucheintrag über diese besondere Reise.

Die Reise beginnt – Unsere ersten Verbindungen und der Startpunkt

Noch bevor das erste Präsenzmodul starten konnte, hieß es erst mal: Kameras an und Mikros frei.

Bei unserem ersten gemeinsamen Zoom-Meeting kannte sich kaum jemand, und doch zeigten sich sofort überraschende Verbindungen: zwischen Lebensgeschichten, Erwartungen und Beweggründen. Es war, als würden wir auf unterschiedlichen Booten sitzen, aber alle in dieselbe Richtung segeln.

Andreas begrüßte uns mit seiner ruhigen, klaren Art und stellte uns den Ausbildungsfahrplan vor: Wir würden nicht nur lernen, andere auf ihrer Reise zu begleiten, sondern gleichzeitig selbst durch den Coachingprozess gehen. Also: Nicht nur Ans Ziel bringen, sondern auch den eigenen Kurs hinterfragen, neu setzen, ausprobieren.

Und dann kam sie – die erste kleine Welle: einen gemeinsamen Starttermin finden. Klingt banal? War es nicht. Viele Kompasse gleichzeitig auszurichten, ist gar nicht so einfach. Aber genau darin lag schon ein Vorgeschmack auf das, was uns noch erwarten würde: zuhören, abwägen, mitdenken, flexibel bleiben.

Logbuch-Eintrag aus der Nebelzone

Auch unser zweites Zoom-Meeting stand ganz im Zeichen der Organisation: Bevor wir gemeinsam ablegen konnten, mussten wir unsere Kalender aufeinander abstimmen. Und das war leichter gesagt als getan. Zwischen Schichtplänen in Arztpraxen, Firmenevents, Auslandssemestern, Urlauben und spontanen Vertretungen wurde die Terminfindung zur nächsten logistischen Meisterleistung.

Wir navigierten durch den gesamten Januar – suchten, schoben, verwarfen und verhandelten – bis sich im Februar endlich der Nebel lichtete: Wir fanden Zeitfenster, in denen tatsächlich alle an Bord sein konnten.

Besonders in Erinnerung blieb mir ein Teilnehmer, der uns mit einem augenzwinkernden Reiseplan für den Mai zum Schmunzeln brachte: München, Mallorca, Marrakesch und ein Wochenende an der Mosel – vier Ms in einem Monat. Und doch zeigte sich darin etwas Grundsätzliches: Wir alle führten volle Leben mit unterschiedlichsten Verpflichtungen – und dennoch war da diese klare Entscheidung, die Coaching-Reise gemeinsam anzutreten.

Und Sie? Segeln Sie aktuell mit Rückenwind oder rudern Sie gegen die Strömung?

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Alle Informationen zur Ausbildung finden Sie hier.

Fortsetzung: Modul 1 der Coaching Ausbildung