Die Coaching-Ausbildung bei AZ-Ans Ziel aus Teilnehmersicht (Modul 2) – Wenn ein gelöster Knoten erst der Anfang ist
Mailin Drenkard studiert Empirische Kulturwissenschaften und Jura und nimmt derzeit an unserer Coaching-Ausbildung bei AZ Ans-Ziel teil. In diesem Blog berichtet sie offen und persönlich von ihren Erfahrungen während der Coaching-Ausbildung in Überlingen am Bodensee.
Nach ersten eigenen Coachingerfahrungen zwischen den Ausbildungsmodulen ging es im zweiten Block darum, tiefer einzutauchen: in systemische Zusammenhänge, innere Dynamiken und neue Perspektiven auf Entwicklung.
Zwischen den Modulen – erste eigene Navigation
Noch bevor wir uns zum zweiten Modul wieder trafen, coachten wir uns als Ausbildungsteilnehmende gegenseitig. Wir führten also untereinander Coachings durch, jeweils einmal als Coachee (= die Person, die gecoacht wird) und einmal als Coach.
Als ich selbst Coachee war, fiel mir etwas auf, das ich so nicht erwartet hätte: Ich hatte mein eigentliches Ziel fast aus dem Blick verloren. Stattdessen hing ich gedanklich an den einzelnen Schritten, die mich dorthin bringen sollten. Es wirkte strukturiert und gleichzeitig merkte ich, wie ich mich darin verlor.
Erst durch das Zwischenbriefing wurde mein Fokus wieder klarer. Ich konnte mich neu ausrichten und hatte wieder ein Gefühl für das „Warum“ hinter meinem Ziel. Das hat mir gezeigt, wie schnell man sich im Tun verlieren kann, wenn man nicht regelmäßig innehält.
Als Coach hingegen merkte ich, dass ich noch zurückhaltend war. Besonders dann, wenn es darum ging, Hindernisse klar anzusprechen oder tiefer nachzufragen. Ich bekam ehrliches, konstruktives Feedback: Ich hätte an manchen Stellen mutiger sein und mehr in die Tiefe gehen können. Eine wichtige erste Kurskorrektur.
Tag 1: Wieder an Bord – alte Themen, neue Strömungen
Als wir uns schließlich zum zweiten Modul wieder trafen, fühlte es sich fast so an, als hätten wir uns erst vor kurzem gesehen, dabei lagen etwa zwei Monate dazwischen.
Jede und jeder brachte wieder eigene Themen mit. Manche hatten sich aufgelöst, andere verändert, und neue waren hinzugekommen. Gleichzeitig wurde uns bewusst: Die Techniken, um mentale Blockaden und emotionalen Stress zu lösen, hatten viele von uns in den Einzelcoachings nicht genutzt.
Daran anschließend beschäftigten wir uns mit unseren inneren Polaritäten: Wer will ich sein und welchen Teil in mir lehne ich ab? Dabei wurde mir klar, dass gerade solche Polaritäten, ebenso wie andere Glaubenssätze, innere Systeme bilden können, die wir oft als gegeben annehmen, ohne zu verstehen, welche Spannungen sie in uns selbst erzeugen.
In einer Übung ging es darum, diese Gegensätze nicht länger getrennt zu betrachten, sondern sie mental zu verbinden. Für mich ein ungewohnter Gedanke und gar nicht so einfach.
Und dann standen da noch diese Badeenten auf dem Tisch. Ziemlich viele. Auf einem dunklen Holztisch. Nun ja, wir waren am Bodensee, aber was um alles in der Welt hatte es damit auf sich?
Tag 2: Wenn Systeme sichtbar werden
Die Antwort auf die Badeenten kam, aber anders als erwartet.
Wir tauchten in das ein, was bei Andreas Zaiß als systemische Betrachtung verstanden wird. Ich verstand zunehmend, dass unser Verhalten stark davon abhängt, in welchem „System“ wir uns bewegen – sei es im Arbeitsteam, in der Familie, im Freundeskreis oder in einem Projektteam, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Je nach Umfeld zeigen sich unterschiedliche Facetten von uns. Und sobald sich etwas im System verändert (etwa durch eine weitere Person oder eine neue Situation) verändert sich auch die Dynamik.
Um das sichtbar zu machen, arbeiteten wir mit den unterschiedlichsten Dingen: Badeenten, Schlümpfen, kleinen Tieren, Bodenankern und auch mit echten Menschen.
Falls jetzt die Frage auftaucht, was da genau passiert: Ich hätte mir diese Frage vorher ebenfalls gestellt. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass man es schwer erklären kann, ohne es selbst erlebt zu haben.
Bei dieser Form der Aufstellungen ist das innere Bild des Coachees entscheidend. Also das, was unbewusst wahrgenommen und durch die Aufstellung nach außen dargestellt wird.
In meiner eigenen Aufstellung wurde mir etwas klar, das mich überrascht hat: Figuren, die in meinem realen Umfeld nichts miteinander zu tun haben, zeigten plötzlich ein sehr ähnliches Verhalten.
Besonders eindrücklich war auch die Aufstellung eines anderen Mitglieds, bei der sich die Stimmung im Raum spürbar veränderte. Es wurde kühl und angespannt. Eine Person entwickelte starke Wut, obwohl sie inhaltlich kaum etwas über ihre Rolle in der Aufstellung wusste. Sie sollte einfach nur wahrnehmen und fühlen.
Dieser Moment hat mir gezeigt, wie intensiv solche Prozesse sein können. Und auch, wie wichtig es ist, sich danach bewusst wieder davon zu lösen. Emotionen können einen in einer Rolle vollständig einnehmen – und genauso bewusst darf man sie auch wieder abschütteln.
Zwischendurch gab es immer wieder Momente der Leichtigkeit: Mittagspausen in der Sonne, ein See in der Nähe, Klavierklänge von Straßenkünstlern und gutes Essen.
Tag 3: Neue Knoten werden kennengelernt
Am dritten Tag durfte ich selbst eine Aufstellung inklusive Stressauflösung coachen. Und ich war unsicher. Zeitweise sehr unsicher.
Es gab Momente, in denen ich nicht wusste, wie es weitergeht. Und genau dort lag eine wichtige Erkenntnis: Es ist nicht schlimm, wenn man als Coach nicht sofort den nächsten Schritt parat hat. Wichtig ist, einen Weg zu finden, mit dieser Situation umzugehen. Nicht in Panik zu verfallen, sondern im Prozess zu bleiben.
Als ich im weiteren Verlauf des Tages selbst wieder an der Reihe war, meine Situation aufzustellen, zeigte sich außerdem etwas Unerwartetes: Eine völlig andere Person spielte plötzlich eine zentrale Rolle.
Das machte mir deutlich, dass sich mit dem Lösen eines Knotens nicht automatisch das ganze „Knäuel“ auflöst. Aber neue Knoten werden sichtbar.
Später beschäftigten wir uns erneut mit unseren Zielen. Manche waren gleich geblieben, andere hatten sich verändert. Wir überlegten, was uns wirklich motiviert, dranzubleiben. Dabei wurde mir klar: Disziplin sieht für jeden anders aus.
Und noch etwas wurde greifbarer: Die systemische Betrachtung hilft dabei, sich in andere Menschen hineinzuversetzen, ihre Perspektiven und Emotionen besser zu verstehen. Gleichzeitig können aber auch Konflikte oder unausgesprochene Themen ans Licht kommen, die vorher im Verborgenen lagen.
Was ich aus dieser Etappe mitnehme:
Das zweite Modul war für mich noch einmal eine andere Ebene. Weniger vorsichtiges Herantasten und dafür mehr Eintauchen.
Ich habe erlebt, wie viel sich zeigen kann, wenn man bereit ist, auch ungewöhnliche Wege mitzugehen.
Ich habe gespürt, wie wichtig es ist, innerlich in Frieden mit Situationen zu kommen. Denn sonst arbeiten sie oft unbemerkt weiter, bis ein scheinbar harmloser Moment plötzlich alles wieder an die Oberfläche bringt.
Und ich habe verstanden, dass Entwicklung selten bedeutet, alles auf einmal zu lösen. Viel öfter bedeutet sie, einen Knoten nach dem anderen sichtbar zu machen.
Wenn das erste Modul der Einstieg war, dann fühlt sich dieses zweite Modul an wie ein tieferes Eintauchen in unbekannte Gewässer.
Und ich ahne langsam, dass diese Reise noch einige unerwartete Strömungen bereithält.
Sie möchten tiefer in das Thema Coachausbildung eintauchen?
In unserem Blog, auf unserem YouTube-Kanal und in unserem Podcast finden Sie weitere Einblicke, Hintergründe und Impulse.
Alle Informationen zur Ausbildung finden Sie hier.
Hier geht es zum 1. Modul der Coaching-Ausbildung bei AZ Ans-Ziel aus Teilnehmersicht.
Coachausbildung: Ihre Reise zu neuen Möglichkeiten – Praxisnah, persönlich, inspirierend
Kennen Sie das Gefühl, wenn der Alltag Sie fest im Griff hat und Sie sich nach einer echten Auszeit sehnen? Nach einem Ort, an dem Sie nicht nur neue Methoden lernen, sondern sich selbst auf die Spur kommen? Genau das bietet die Coachausbildung am Bodensee – eine Oase für Führungskräfte, Geschäftsführer:innen und Entscheider:innen, die Veränderung nicht dem Zufall überlassen wollen.
In diesem Artikel nehmen wir Sie mit auf eine Reise durch die Coachausbildung bei AZ ans Ziel in Überlingen am Bodensee. Sie erfahren, wie die Ausbildung aufgebaut ist, was sie so besonders macht und warum sie weit mehr ist als ein Methodenkoffer. Lassen Sie sich inspirieren – vielleicht ist es auch für Sie der nächste Schritt auf Ihrem Weg ans Ziel.
Das erwartet Sie:
- Die Coachausbildung am Bodensee: Ein persönlicher Einstieg
- Kleine Gruppen, große Wirkung: Individuelle Entwicklung im Fokus
- Der Ablauf: Vier Module, ein Ziel
- Coaching live erleben: Praxis, Austausch und echte Veränderung
- Stimmen aus der Ausbildung: Persönliche Einblicke und Highlights
- Mehr als Methoden: Die Reise zu den eigenen Möglichkeiten
- Die besondere Atmosphäre am Bodensee
- Häufige Fragen zur Coach Ausbildung Bodensee
- Fazit: Ihr nächster Schritt ans Ziel
1. Die Coachausbildung am Bodensee: Ein persönlicher Einstieg
Stellen Sie sich vor, Sie betreten einen lichtdurchfluteten Seminarraum, nur wenige Meter vom Bodenseeufer entfernt. Die Sonne spiegelt sich im Wasser, die Altstadt von Überlingen pulsiert vor Leben – und Sie sind mittendrin. Noch ist es ruhig, die Stühle stehen bereit, ein Hauch von Vorfreude liegt in der Luft. In wenigen Minuten beginnt Ihre Reise: eine Coachausbildung, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern Flügel verleiht.
Hier, bei AZ ans Ziel, ist alles darauf ausgerichtet, dass Sie als Führungskraft oder Entscheider:in nicht nur neue Tools kennenlernen, sondern sich selbst neu entdecken. Die Coachausbildung am Bodensee ist mehr als ein Seminar – sie ist eine Einladung, innezuhalten, zu reflektieren und mit frischem Blick auf Ihre Ziele zu schauen.
2. Kleine Gruppen, große Wirkung: Individuelle Entwicklung im Fokus
Vielleicht fragen Sie sich: „Nur vier bis sechs Teilnehmer:innen – ist das nicht wenig?“ Im Gegenteil! Gerade diese kleine Gruppe ist das Geheimnis der intensiven, individuellen Entwicklung. Hier bleibt niemand in der letzten Reihe sitzen. Jede:r bekommt Raum, sich einzubringen, Fragen zu stellen und an eigenen Themen zu arbeiten.
Die Erfahrung zeigt: In kleinen Gruppen entsteht eine Atmosphäre des Vertrauens, in der echte Veränderung möglich wird. Sie erleben, wie es ist, sich im geschützten Rahmen auszuprobieren, Feedback zu bekommen und gemeinsam zu wachsen. Die Coachausbildung am Bodensee ist wie ein maßgeschneiderter Anzug – sie passt sich Ihren Bedürfnissen an und lässt Sie in Ihrer Rolle als Führungskraft oder Entscheider:in über sich hinauswachsen.
3. Der Ablauf: Vier Module, ein Ziel
Struktur gibt Sicherheit – und genau das bietet die Coachausbildung am Bodensee. Der Weg ist klar gegliedert: Nach dem Einstieg mit dem Seminar „Coaching Basiswissen“ (das Sie auch einzeln besuchen können), folgen vier aufeinander aufbauende Module. Die Module umfassen (3+3+2+1 Tage) und sind verteilt über den Zeitraum eines Dreivierteljahres.
Jedes Modul ist ein Meilenstein auf Ihrer Reise. Sie starten mit den wichtigsten Coaching-Tools, vertiefen Ihr Wissen Schritt für Schritt und arbeiten kontinuierlich an Ihrem persönlichen Ziel. Die Ausbildung ist so gestaltet, dass Sie das Gelernte direkt in Ihren Führungsalltag integrieren können. Sie erleben Coaching nicht nur theoretisch, sondern wenden es praktisch an – für sich selbst und im Austausch mit anderen.
4. Coaching live erleben: Praxis, Austausch und echte Veränderung
Was macht die Coachausbildung am Bodensee so besonders? Es ist das Prinzip „Coaching live“. Von Anfang an bringen Sie ein eigenes Ziel mit – etwas, das Sie wirklich bewegt. An diesem Ziel arbeiten Sie während der gesamten Ausbildung, begleitet von erfahrenen Coaches und unterstützt durch die Gruppe.
Die Tage sind gefüllt mit praktischen Übungen, Coaching-Sessions im Plenum, in Duos und Trios. Sie lernen nicht nur Methoden, sondern erleben, wie Coaching wirkt – an sich selbst und an anderen. Die Mittagspause auf dem Markt in Überlingen wird zum kulinarischen Highlight und zur Gelegenheit, das Erlebte sacken zu lassen. Am Ende jedes Moduls nehmen Sie konkrete Strategien mit nach Hause – und die Motivation, dranzubleiben.
5. Stimmen aus der Ausbildung: Persönliche Einblicke und Highlights
Was bewegt Menschen, die Coach Ausbildung am Bodensee zu machen? Die Antworten sind so vielfältig wie die Teilnehmer:innen selbst:
- Sebastian, Kinderarzt: „Ich will meine Praxis erfolgreich führen und mich persönlich weiterentwickeln.“
- Steffi, kaufmännische Leitung: „Ich möchte meine Aufgabe als Führungskraft besser umsetzen und bewältigen.“
- Daniel, Leiter Personalmanagement: „Ich wollte mehr über mich und meine Mitmenschen erfahren. Der Weg über das Coaching Basiswissen und das MUV Seminar hat mein Interesse geweckt.“
- Mailin, Studentin: „Ich habe mein eigenes Thema mitgebracht und will später beruflich in diese Richtung gehen.“
- Jasmin, Heilerziehungspflegerin: „Ich will das, was ich sowieso schon mache, mit fachlichen Methoden noch besser machen.“
Die Highlights? Für viele ist es das Herausarbeiten der eigenen Ziele, die Offenheit in der Gruppe und die vertrauensvolle Atmosphäre. Es ist die Erfahrung, sich selbst zu begegnen – und dabei Klarheit zu gewinnen.
6. Mehr als Methoden: Die Reise zu den eigenen Möglichkeiten
Vielleicht denken Sie: „Am Ende kann ich coachen.“ Ja, das stimmt – aber das ist nur die halbe Wahrheit. Die Coachausbildung ist vor allem eine Reise zu sich selbst. Sie entdecken Ihre eigenen Möglichkeiten, reflektieren Ihre Rolle als Führungskraft und gewinnen neue Perspektiven.
Diese Ausbildung ist wie eine Oase im hektischen Alltag. Drei Tage am Bodensee – das ist Zeit, die Sie sich sonst selten nehmen. Zeit, um innezuhalten, sich auszutauschen und an den eigenen Themen zu arbeiten. Sie erleben, wie Veränderung nicht nur im Kopf, sondern im Herzen beginnt. Und Sie nehmen Impulse mit, die weit über die Ausbildung hinauswirken.
7. Die besondere Atmosphäre am Bodensee
Was wäre eine Coachausbildung ohne den passenden Rahmen? In Überlingen am Bodensee finden Sie nicht nur inspirierende Seminarräume, sondern auch eine Umgebung, die zum Nachdenken und Auftanken einlädt. Die historische Altstadt, der Blick auf den See, die Sonne, die durch die Fenster scheint – all das ist wie die Petersilie auf dem Teller: Es macht das Erlebnis rund und besonders.
Die Mittagspause auf dem Markt, der Spaziergang am Seeufer, der Blick auf den Säntis – das sind Momente, die bleiben. Sie spüren: Hier ist Raum für Entwicklung, für neue Ideen und für echte Begegnung.
8. Häufige Fragen zur Coach Ausbildung Bodensee
1. Für wen ist die Coachausbildung am Bodensee geeignet?
Die Ausbildung richtet sich an Führungskräfte, Geschäftsführer:innen, Entscheider:innen und alle, die sich persönlich und beruflich weiterentwickeln möchten – unabhängig davon, ob sie später als Coach arbeiten wollen.
2. Wie groß sind die Gruppen?
Die Gruppen bestehen aus vier bis sechs Teilnehmer:innen. Diese kleine Größe ermöglicht intensive, individuelle Arbeit und einen vertrauensvollen Austausch.
3. Wie ist die Ausbildung aufgebaut?
Nach dem Seminar „Coaching Basiswissen“ folgen vier Module über ein Dreivierteljahr. Die Ausbildung ist praxisnah und auf die persönliche Entwicklung ausgerichtet.
4. Muss ich Coach werden wollen, um teilzunehmen?
Nein. Die meisten Teilnehmer:innen machen die Ausbildung für sich selbst, um ihre Führungsrolle zu stärken und neue Perspektiven zu gewinnen.
5. Was ist das Besondere an der Ausbildung am Bodensee?
Die Kombination aus persönlicher Entwicklung, praxisnaher Vermittlung, kleiner Gruppe und inspirierender Umgebung macht die Ausbildung einzigartig.
9. Fazit: Ihr nächster Schritt ans Ziel
Wie geht es Ihnen, wenn Sie an Ihre eigene Entwicklung denken? Spüren Sie den Wunsch, neue Wege zu gehen, sich selbst besser kennenzulernen und Ihre Führungsrolle mit mehr Klarheit und Leichtigkeit zu gestalten? Die Coachausbildung am Bodensee ist Ihre Einladung, genau das zu tun.
Hier finden Sie nicht nur Methoden, sondern eine Reise zu Ihren eigenen Möglichkeiten. Sie erleben, wie Veränderung Flügel verleiht – und wie Sie mit neuer Energie und frischem Blick in Ihren Alltag zurückkehren.
Wagen Sie den nächsten Schritt. Schauen Sie auf die aktuellen Termine für das Seminar „Coaching Basiswissen“ und starten Sie Ihre Reise ans Ziel. Schreiben Sie uns eine Mail an jetzt@ans-ziel.eu und vielleicht sind Sie schon beim nächsten Mal dabei, wenn es heißt: Willkommen auf Ihrer Reise zu neuen Möglichkeiten am Bodensee!
Sie möchten mehr über unsere Angebote erfahren und mehr Tipps erhalten? Dann hören Sie unseren Podcast oder besuchen unseren YouTube-Kanal. Wenn Sie ein starkes Team führen wollen, helfen Ihnen vielleicht auch unsere Tipps in diesem Booklet.
Führungsfortbildung für Führungskräfte: Authentisch führen statt Rollen spielen
Hand aufs Herz: Wie oft haben Sie schon Führungskräfte erlebt, die aus einem Seminar zurückkamen und plötzlich klangen wie aus dem Lehrbuch? Steif. Künstlich. Unauthentisch. Genau das wollen wir nicht. Bei unserer Führungsfortbildung für Führungskräfte geht es um etwas anderes – um echte Werkzeuge für den Alltag, nicht um irgendwelche Theorien, die niemand braucht.
Weil seien wir ehrlich: Führung ist unheimlich wichtig. Sie entscheidet darüber, ob Ihre Leute motiviert zur Arbeit kommen oder frustriert nach Hause gehen. Ob Ergebnisse stimmen oder nicht. Und genau deshalb lohnt es sich, hier Zeit zu investieren. Die richtige Zeit. In die richtigen Inhalte.
Das erwartet Sie:
1. Warum eine Führungsfortbildung für Führungskräfte heute entscheidend ist
2. Das Wichtigste vorweg: Authentizität schlägt Perfektion
3. Was heißt eigentlich ‚Führen‘?
4. Der Kernprozess der Führung: Drei Schritte, die den Unterschied machen
5. Worte und ihre Wirkung – oder: Warum der Ton die Musik macht
6. Das Zeitproblem: ‚Ich würde ja gern, aber…‘
7. Was sonst noch dazugehört
8. Wie läuft die Führungsfortbildung bei uns ab?
9. Häufig gestellte Fragen (FAQ)
10. Fazit: Führung ist kein Hexenwerk, aber sie braucht Handwerk
Warum eine Führungsfortbildung für Führungskräfte heute entscheidend ist
Führung ist kein „Nice-to-have“. Sie ist erfolgskritisch. Gerade auf Führungskräfteebene wirkt sich jede Entscheidung, jede Haltung und jede Kommunikation unmittelbar auf Ergebnisse aus.
Eine Führungsfortbildung für Führungskräfte schafft Klarheit darüber, wie Sie Orientierung geben, Verantwortung wahrnehmen und gleichzeitig authentisch bleiben.
Das Wichtigste vorweg: Authentizität schlägt Perfektion
Wenn Ihre Führungskräfte nach einem Seminar zurückkommen und die Mitarbeitenden fragen ‚Was ist denn mit dem passiert? War der bei der Gehirnwäsche?‘, dann ist etwas schiefgelaufen.
Niemand soll sich verbiegen und niemand soll plötzlich künstlich wirken. Es geht um Authentizität und darum, dass Führungskräfte Tools und Impulse bekommen, die zu ihnen passen. Die sie im echten Arbeitsalltag wirklich nutzen können.
Deshalb behandeln wir in unserer Führungsfortbildung für Führungskräfte auch keine fünf verschiedenen Führungsstile oder irgendwelche abstrakten Theorien. Dafür ist unsere Zeit – und auch Ihre – viel zu wertvoll. Wir konzentrieren uns auf das, was konkret wichtig ist – auf das, was funktioniert und was Ergebnisse bringt.
Dabei werden wir auch Dinge machen, die sich vielleicht erstmal ungewohnt anfühlen. Vielleicht sogar seltsam. Aber genau dafür brauchen wir Offenheit, etwas einfach mal auszuprobieren. Und dann entscheidet jeder für sich, was funktioniert und was nicht – ganz ohne Zwang, nur Angebote.
Was heißt eigentlich ‚Führen‘?
Klingt nach einer simplen Frage, oder? Unsere Antwort darauf:
Führen heißt, mit Menschen Ziele erreichen und ihnen dabei auf dem Weg dorthin Orientierung geben.
Das klingt zunächst simpel, ist aber unheimlich anspruchsvoll in der Umsetzung. Denn als Führungskraft geben Sie die ganze Zeit Orientierung. Mit allem, was Sie sagen oder eben nicht sagen. Mit allem, was Sie tun oder nicht tun.
Sie geben auch dann Orientierung, wenn Sie gar keine Orientierung geben wollen. Ihr Team beobachtet Sie permanent und interpretiert. Deshalb ist die Frage so wichtig: Wie wirke ich eigentlich als Führungskraft?
Wodurch entsteht diese Wirkung? Was hat mein innerer Zustand, meine Haltung, meine Gedanken für einen Einfluss? Das schauen wir uns gemeinsam an. Und oft merken Führungskräfte dabei: Ich bewege viel mehr, als mir überhaupt bewusst ist. Und dabei leider nicht immer in die positive Richtung.
Der Kernprozess der Führung: Drei Schritte, die den Unterschied machen
In unserer Führungsfortbildung lernen Sie den Kernprozess der Führung kennen, das sogenannte Führungsdreieck. Es beschreibt drei zentrale Schritte, die sich im Führungsalltag immer wiederholen und aufeinander aufbauen. In der Theorie klingt das zunächst einfach. Doch wie gelingt die Umsetzung in der Praxis?
Schritt 1: Für klare Ziele sorgen
Ihre Mitarbeitenden müssen wissen, wo die Reise hingeht. Klingt banal? Ist es oft nicht. Wie oft hören Sie ‚Ja, ich dachte…‘ oder ‚Das war mir nicht klar…‘?
Schritt 2: Umsetzung ermöglichen und kontrollieren
Ziele setzen allein reicht nicht. Sie müssen schauen, ob die Umsetzung klappt und wo es noch hakt und nachgesteuert werden muss. Das ist kein Mikromanagement, sondern Führungsverantwortung.
Schritt 3: Feedback geben
Feedback geben über das, was erreicht wurde, oder eben nicht erreicht wurde. Und zwar ehrlich, klar und wertschätzend, aber ohne um den heißen Brei herumzureden. Aus diesem Feedback ergeben sich dann die nächsten Ziele. Der Kreis schließt sich.
So entsteht ein Kreislauf. Einfach in der Theorie. In der Praxis? Nicht immer. Aber genau dafür ist unsere Führungsfortbildung da.
Worte und ihre Wirkung – oder: Warum der Ton die Musik macht
‚Der Ton macht die Musik‘ – das kennen Sie sicherlich. Und es ist wirklich entscheidend. Wir haben eine spezielle Sequenz dazu, ‚Worte und ihre Wirkung‚. Und da wird schnell klar: Der gleiche Inhalt kann völlig unterschiedlich ankommen.
Einmal wertschätzend, motivierend, interessiert. Einmal missachtend, verletzend, ignorant. Der Inhalt? Identisch. Die Wirkung? Gegensätzlich.
Wir sensibilisieren dafür und zeigen, wie es besser geht. Und üben das in Gesprächsführungstechniken, die durch Dialog, durch Fragen und echtes Interesse zu konkreten Ergebnissen führen. Dies gilt auch für Kritikgespräche. Anhand echter Beispiele aus Ihrem Alltag. Nicht theoretisch, sondern ganz praktisch. Mit Spaß. Weil manchmal kann man dann auch über sich selbst lachen.
Das Zeitproblem: ‚Ich würde ja gern, aber…‘
Das hören wir ständig: ‚Ich würde ja gern mehr führen, aber ich habe einfach keine Zeit dafür.‘ Und ja, das Problem wird größer, nicht kleiner.
Aber mal ehrlich: Die To-do-Liste wird nie leer. Die Frage ist nicht, ob die Liste kürzer wird, sondern wie wir damit umgehen.
Deshalb geht es um Prioritäten setzen. Das klingt in der Theorie simpel, ist aber in der Praxis herausfordernd. Wir lernen bei der Führungsfortbildung für Führungskräfte zwei Tools kennen – keine komplizierten Systeme, sondern praktische Instrumente, die wir direkt anwenden.
Ziel ist nicht, dass Sie immer 100 Prozent schaffen, sondern dass Sie zumindest 80 Prozent erreichen. Und dass Sie vielleicht nicht jeden Tag, aber zumindest meistens pünktlich Feierabend machen können. Das wäre doch schon was, oder?
Was sonst noch dazugehört
Das waren jetzt nur ein paar Einblicke. Wir haben noch eine ganze Reihe weiterer Themen, die für Ihre Führungsarbeit wichtig sind:
Feedback holen, nicht nur geben
Sie geben Feedback an Ihre Mitarbeitenden. Klar. Aber holen Sie sich auch welches? Nach unserer Erfahrung ist das ein hochwirksames Instrument. Nicht nur, weil Sie interessante Rückmeldungen bekommen, sondern weil es Ihre Beziehung zu den Mitarbeitenden verändert. Es zeigt: Ihr seid mir wichtig. Eure Meinung zählt.
Selbstführung
Führung beginnt immer bei der eigenen Person. Wer andere führen möchte, sollte zunächst sich selbst führen können. Wenn Sie jetzt schon tiefer in dieses Thema einsteigen möchten, empfehlen wir Ihnen unser Video dazu – die zentralen Inhalte greifen wir auch in unserer Führungsfortbildung für Führungskräfte auf.
Umgang mit Stress
Der Stresspegel steigt. Ständig. Aber im Stress sind wir nicht besonders kompetent. Wie Sie trotz Stress kompetent bleiben können – das ist eine wichtige Frage, mit der wir uns beschäftigen.
Motivation und Entwicklung
Was machen Sie mit Mitarbeitenden, die wollen, aber nicht können? Und was mit denen, die können, aber nicht wollen? Jede*r braucht was anderes. Das zu erkennen und richtig zu handeln, macht den Unterschied.
Widerstände und Konflikte
Begegnet uns ständig, besonders in Veränderungsprozessen. Wie kommen wir damit zu guten Lösungen? Das schauen wir uns gemeinsam an.
Effektive Meetings
Meetings können Zeitfresser sein, die alle frustrieren. Oder sie können produktiv sein und echte Ergebnisse bringen. Wie gestalten Sie sie so, dass Letzteres passiert?
Wie läuft die Führungsfortbildung bei uns ab?
Die Führungsfortbildung besteht aus einem Basisprogramm mit zwei Modulen. Jedes Modul dauert zwei Tage. Zwischen Modul 1 und Modul 2 liegen normalerweise zwei bis drei Monate.
Warum diese Pause? Damit Sie als Führungskräfte das Gelernte in der Praxis ausprobieren können. Im echten Alltag und mit echten Herausforderungen. Beim zweiten Modul schauen wir dann: Was hat funktioniert? Wo gab es Schwierigkeiten? Was sollte vertieft werden?
Nach dem Basisprogramm gibt es noch verschiedene Vertiefungsmodule:
• Coaching
• Persönlichkeit
• Moderation
Normalerweise machen wir diese Fortbildung firmenintern bei unseren Kunden. Oft im Zusammenhang mit Veränderungsprozessen oder Programmen zur Führungskultur. Wenn aber genügend Interessenten zusammenkommen, bieten wir das auch als offenes Programm an, bei dem sich einzelne Personen anmelden können.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1. Ist die Führungsfortbildung auch für erfahrene Führungskräfte geeignet?
Absolut. Gerade erfahrene Führungskräfte profitieren davon, weil sie die Inhalte direkt in ihre Praxis einordnen können. Es geht nicht um Basics, sondern um Verfeinerung und neue Impulse. Außerdem: Selbst mit 20 Jahren Führungserfahrung gibt es immer noch blinde Flecken. Die gemeinsam zu entdecken, ist wertvoll.
2. Wie praxisnah ist die Führungsfortbildung für Führungskräfte wirklich?
Kurz und knapp: Sehr praxisnah. Wir arbeiten mit echten Beispielen aus dem Alltag der Teilnehmer*innen. Keine theoretischen Konstrukte, sondern reale Situationen. Und wir üben das auch wirklich – nicht nur besprechen, sondern durchspielen. Mit direktem Feedback.
3. Was unterscheidet diese Fortbildung von anderen Führungsseminaren?
Der Fokus auf Authentizität. Wir wollen keine Schauspieler ausbilden, sondern echte Führungskräfte stärken. Außerdem konzentrieren wir uns auf das, was wirklich zählt – keine akademischen Exkurse über zwölf verschiedene Führungsstile. Und: Die Zeit zwischen den Modulen für die praktische Erprobung macht einen riesigen Unterschied.
Fazit: Führung ist kein Hexenwerk, aber sie braucht Handwerk
Führung entscheidet über Motivation oder Frust. Über gute oder schlechte Ergebnisse. Über Erfolg oder Mittelmaß. Deshalb lohnt es sich, hier zu investieren.
Aber bitte nicht in irgendwelche theoretischen Konstrukte, die niemand in der Praxis braucht. Sondern in echte Tools. In praktische Impulse. In Methoden, die funktionieren.
Unsere Führungsfortbildung ist genau darauf ausgerichtet. Authentisch. Praxisnah. Wirksam. Ohne Schnickschnack, aber mit allem, was wirklich zählt.
Wenn Sie Interesse haben – ob firmenintern oder als Teilnehmer an einem offenen Programm – schreiben Sie uns einfach an jetz@ans-ziel.eu. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zu arbeiten.
Und wenn Sie erstmal mehr Input zum Thema Führung möchten: Schauen Sie auf unserem YouTube-Kanal vorbei oder hören Sie in unseren Podcast rein. Da finden Sie jede Menge praktische Tipps – zum Beispiel auch für starke Teams.