Warum soll ich ins Coaching, wenn mein Kollege blöd ist?
Wie Coaching unsere Haltung zum Problem ändert
Ja, warum? Die Antwort ist so kurz wie einfach: Weil es mir danach besser geht. Also schlicht und ergreifend für mein Wohlergehen, für meinen Seelenfrieden. Klar kann ich auch dem blöden Kollegen sagen, dass er ins Coaching soll. Wird er aber nicht tun, er ist ja blöd. Daran kann ich nichts ändern. Deswegen gehe ich selbst ins Coaching.
Was das am Problem ändert? Noch kürzere Antwort: Alles! Unglaublich? Aber wahr.
Sie haben die Wahl
Nur, um Missverständnissen vorzubeugen: Sie dürfen sich natürlich auch weiterhin aufregen. Vielleicht tut es ja gut. Mir nicht. Ich kann mich da so richtig reinsteigern. Und dann nervt mich die Person nicht nur in der Situation, sondern auch am Abend noch oder in der Nacht. Dann führe ich innere Dialoge mit ihr, aber sie hat natürlich nichts zu sagen. Ich hingegen sage alles. Vor allem das, was ich sonst nicht sagen würde. Was mir in der Situation ja auch nicht einfallen würde. Ich will nur sagen, es treibt mich um, beschäftigt mich, kostet Energie, macht mich gereizt. Manchmal bekommen das auch andere mit oder sogar ab. Also – ich kann drauf verzichten. Und deswegen gehe ich ins Coaching.
Das Besondere am Coaching
Zurück zum Problem, dem blöden Kollegen. Das Besondere im Coaching ist, dass es mir gelingt, aus dieser emotionalen Endlosschleife rauszukommen und die Sachlage mal nüchtern zu betrachten. Also mit Köpfchen. Dadurch ändert sich meine Sicht auf die Dinge und damit meine Einstellung dazu. Dank der Arbeit mit einem Coach verstehe ich, was mich am Verhalten des anderen so nervt, was das mit mir zu tun hat, was es mit mir anstellt, welche Befürchtung dahintersteckt. Doch doch, Befürchtungen haben wir alle, garantiert. Sie sind uns nur meist unbewusst, deshalb ist es ja so wertvoll, mit einem neutralen Menschen, dem Coach, die Themen außerhalb der stressigen Situation anzuschauen. Sie nach vorne zu holen, vom gefühlsbetonten Bereich des Gehirns in den Verstand. Aus dieser neuen Perspektive verstehe ich nun nicht nur meine Verhaltensmuster, sondern auch die des anderen. Und das ändert tatsächlich eine ganze Menge, nichts weniger als meine Haltung zum Kollegen. Das Geniale: ich kann diesen Knoten ohne den Kollegen auflösen. Ich finde im Coaching eine Lösung, die meine ist und damit funktioniert. Und – ich muss mich jetzt nicht mehr aufregen! Es triggert mich nicht mehr, ich möchte niemanden mehr auf den Mond schießen, ich hab’s einfach kapiert, gecheckt, verinnerlicht. Das hört sich für Sie nach Kapitulation an? Nein, davon bin ich Lichtjahre entfernt, wenn ich den Benefit für mich erlebe. I am the winner.
Nachschlag gefällig?
Überraschender Nebeneffekt ist oft, dass der Kollege sich gar nicht mehr so (blöd) verhält wie zuvor. Hä? War der auch im Coaching? Braucht es gar nicht. Dass auch außerhalb von mir was passiert, wenn sich meine Haltung ändert, ist nur logisch. Wir hängen ja beide im selben Konflikt, sind beide Teil des ‚Systems‘. Da reicht es meist, wenn einer sich rührt. Wie jetzt, der ist gar nicht blöd? – Zumindest nicht mehr so sehr ;-).
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